Nordlichtreise

TOUR ZUM NORDLICHT

Die Tour zum Nordlicht, ein einmaliges Erlebnis


Einige Leute meinen, der Herbst ist die schönste Jahreszeit im Norden. Das hat viel Wahres. Die Natur leuchtet in herrlichen Farben, Nebel steigt auf über den Seen, auch die Flüsse sehen aus, als würde ihnen jemand kräftig einheizen. Der Große Wagen ist am Nordhimmel deutlich sichtbar, die Polarnacht ist nicht mehr weit, erste Schneeschauer mahnen den  Winter an.

Beim gemächlichen Fahren durch die herrlichen Landschaften  hat man Zeit und Muße, seine Blicke nach allen Seiten schweifen zu lassen, man ist außerhalb von Ortschaften, und viele gibt es davon hier oben  nicht, fast immer allein auf der Straße. Eher als einem Fahrzeug begegnet man Rentieren, manchmal ganzen Herden. Das ist auch die Erklärung dafür, daß hier fast alle  PKW und LKW eine laute Hupe und viele leuchtstarke Scheinwerfer besitzen. So manches Fahrzeug hat auch einen "Kuhfänger". Na ja, glücklicherweise treiben die Samen ihre Rentiere um diese Zeit sowieso zusammen.

Eigentlich hatten wir vor, uns im finnischen Teil Laplands aufzuhalten, auch wegen Währung und Dieselpreisen. Die Prognose für Sonnenwindausbrüche und damit für aurora borealis waren gut. Leider spielte das Wetter nicht mit. So fuhren wir dann mit vollem Tank über  Kautokeino zur selbst ernannten Nordlichtstadt Alta. Und siehe, an der Küste war klarer Himmel und wir konnten der Stadt den Titel ein zweites Mal verleihen. Unser erstes Nordlicht habe ich nicht im Bild festgehalten, weil die Kamera einfach nicht wollte. Am nächsten Tag hab ich dann gemerkt, es lag an den Einstellungen. Überhaupt war das fotografieren von Nordlicht mehr ein Experiment und so ein richtiges Klassebild ist nicht dabei. Wie man Nordlichter fotografisch behandelt und welche Technik man dafür mindestens braucht, habe ich erst nach der Rückkehr nachgelesen!

Trotzdem, auch diese Fahrt ist unvergesslich, jede Nacht Nordlicht, ich fummle draußen mit kalten Fingern an Kamera und Stativ, die Frau kocht drinnen warmen Tee, tagsüber  erkundeten wir beide Seiten des Porsangerfjords, zu welchem wir inzwischen gewechselt hatten.

Auf der Rückfahrt über unsere "Hausstrecke" Rovaniemi-Tornio-E 4  haben wir uns die   Höga Kusten (Hohe Küste) zwischen Härnösand und Örnsköldsvik  angesehen und das Nordlicht hat sich mitten in Schweden nahe Sundsvall von uns verabschiedet.

250 m

Höhe maximal

2,5 Wochen,

Reisezeit Sept.-Okt

-4'C

Tiefste Temperatur

6.420 km

mit dem Wohnmobil

8'C

Höchste Temperatur

4 Länder

besucht

Am Polarkreis bei Jokkmokk
Alta, die Polarlichtstadt
Am Porsangerfjord
Bad Kreuznach

2564 km

3116 km

3220 km

6420 km