Will man die Mitternachtssonne sehen, muss man mindestens über den Polarkreis, besser noch weit darüber hinaus! Die Defintion des Polarkreises lautet:
Der nördliche Polarkreis ist ein Breitenkreis, auf dessen nördlicher
Seite die Sonne im Sommer mindestens einen Tag lang ununterbrochen
über dem Horizont steht. Entsprechend geht dort die Sonne im Winter
mindestens einen Tag überhaupt nicht auf.
Die richtige Zeit ist also auch wichtig, wir starteten am 20. Mai. Die ersten Übernachtungen waren in Marielyst (Dänemark) und am Schloss Gripsholm. Dann ging es weiter durch Schweden und Finnland. Neben Stockholm, Upsala, Gammelstad bei Luleå, Rovaniemi und Inari haben wir auch Landschaften und kleinere Orte an der schwedischen Küste besichtigt, da sich diese zum Übernachten bestens eignen. Am Flecken Grense Jakobselv in Norwegen an der Barentsee, noch hinter Kirkenes, wird man von russischen Grenzpfählen und norwegischen Grenzposten begrüßt.
Jede Nacht ein Sonnenplätzchen, nach dieser Devise befuhren wir dann die zerklüftete Küste von Norwegen. Über Vadsö und Vardö bis nach Hamningberg, über Mehamn bis Gamvik, zum Nordkap und nach Hammerfest. Alta, Tromsö, Narvik, Andenes auf den Vesterålen und Å auf den Lofoten waren weitere Eckpunkte der Reise zur Mitternachtssonne. Zurück ging es dann über Bodö, Namsos, Trondheim, Ålesund, den Geirangerfjord und den Trollstiegen, weiter nach Lillehammer und Hamar, den Peer-Gynt-Weg, Oslo und Göteborg. Die Strecke über Kopenhagen nach Hause war ein Katzensprung. Eine unvergessliche Reise, die hier nur andeutungsweise beschrieben werden kann.
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2670 km
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